Seit gestern ist es nun bekannt – Hubert Ulrich und seine Grünen wollen das Saarland als erstes Bundesland nach Jamaika führen. Schwarz – Gelb – Grün – das gab ist auf Länderebene neu. Mit dieser Entscheidung dürften die Grünen dem ehemaligen Ministerpräsidenten des Saarlandes – Oskar Lafontaine ( damals noch für die SPD ), einen Strich durch seine derzeitigen Planungen als neuer Schatten-Ministerpräsident machen.
Mit dieser Entscheidung sichern Sie Müller die Macht und bewahren das kleine Bundesland vor einer offiziellen und einer Schattenregierung.
Auch wenn die Bundesgrünen diese Entscheidung wohl eher ungern sehen, dürfte es eine sehr weitsichtige Entscheidung der Saargrünen sein.
Nachdem nun alle Ihre Versprechen lange abgeben durften, ist Sie nun schon vorbei – die Bundestagswahl 2009. Das bürgerliche Lager mit CDU/CSU und FDP hat gewonnen, die SPD ordentlich was drauf bekommen. Auch wenn die CDU etwas verloren hat – gemessen an der letzten Wahl – so ist sie doch als klarer Gewinner aus der Grossen Koalition rausgegangen. Klarer Verlierer die Sozialdemokraten. More…
Man merkt es ganz deutlich – in Deutschland soll wieder gewählt werden. Alle Parteien tönen laut und gross, die einen verweisen auf – teils gemeinsame – Erfolge, die anderen zetern an der schlechten Lage.
Komisch ist nur, je mehr es auf die Wahlen zu geht, desto besser werden die Wirtschaftsprognosen und die Versprechen der Parteien werden immer größer. Ich bin einfach mal gespannt, was nach der Wahl ist, ob man sich dann bei der positiven Einschätzung der Wirtschaft geirrt hat, oder ob man sehen wird, wer sich bei welchem Versprechen – versprochen hat …
Jedenfalls gilt: Augen auf bei der Wahl, und auf jeden Fall hin gehen und die Kreuze auf keinen Fall zu weit nach Rechts machen
Peter Müller, Ministerpräsident des Saarlandes und aktueller Bundesratspräsident, nimmt web 2.0 scheinbar sehr ernst und gibt auf spreeblick.com ein sehr interessantes Video-Interview. Am spannensten finde ich persönlich die Aussagen darüber, was Politiker bedenken müssen, wenn Sie etwas sagen.
Hier ist schon etwas sehr wahres dran, wenn Peter Müller sagt, dass es nicht so wichtig ist was man sagt, sondern dass man vielmehr schon vorher bedenken muss, was daraus gemacht werden kann, sprich hereininterpretiert werden kann.