Microblogging ist spätestens seit Twitter in aller Munde. Mittlerweile hat jede Community und Webplattform einen Microblog integriert – und sei es nur in Form einer “Was machst Du gerade” – Statusinfo. Nun ist es aber sehr mühsam hier alle Systeme auf gleichem Stand zu halten. Einige Systeme gehen hier mittlerweile zumindest den Weg, dass Sie einn Twitter-Feed importieren und als Status darstellen können.
Ein kleiner, aber sehr nützlicher Helfer im Wirrwarr der Blogs ist hier TweetDeck. Das Programm ist eine 3rd-Party Applikation, auf Adobe-Air basierend – und zwar für Twitter, Facebook und neuerdings auch linkedIn. Damit deckt die Software einen guten Teil der ‘großen’ und etablierten Social Networking Plattformen ab. More…
Twitter hat sich nun dich sehr weit in der Internetgemeinde durchgesetzt, und viele twittern und schreiben über dies und jeneses per Microblog. Ganz zwanglos und was sie gerade Lust haben. Da können die Moralapostel, welche Ihre ganz eigenen, sehr subjektiven Twitter-quetten aufstellen natürlich nicht auf sich warten lassen.
Einen der besten, “ich-will-das Netz Regeln Artikel” habe ich gestern gefunden. Schön, dass die Journalisten nun der Internetgemeinde sagen wollen, wie ein neuer Dienst funktionieren soll. Wenn sovieles an Twitter nervt, kann man das ja ganz einfach abstellen: unfollowen, oder sich erst gar nicht mehr anmelden.
Ich denke gerade auch die ganzen Belanglosigkeiten machen den Service aus. Wenn ich privat twittere, erzähle ich nun mal gerne über die Tasse Kaffee vor mir, oder auch dass ich nun Weg muss, sogar ganz ohne Hintergedanken, dass ich das nun schreibe, um den Eindruck zu hinterlassen extra wichtig zu sein.
Vielleicht denken manche Menschen doch anders. Jede Vermutung über das Handeln eines Dritten, läßt ja auch Gott-Lob hier auch immer einen Blick in die Denkweise und naheliegende Handlungsweise des Vermutenden zu. Ich glaube nicht, dass die ganze Twitter-Gemeinde nur aus niederen Beweggründen handelt.
Twitter kommt mir derzeit ein bisschen so vor wie IRC vor guten 15 Jahren. Man trifft sich zwanglos online, plaudert über dies und jenes. Natürlich erzählt man dabei auch über die profanen Dinge und auch über die wichtigen, zB der gewonnene Pitch. Und natürlich weist man auch auf seine eigene Blogbeiträge, Fotos, etc. hin.
Für mich macht genau dies alles das Gezwitscher im Netz aus.Ich habe mich persönlich z.B. zu einer zweigleisigen Strategie entschlossen. Ich betreibe einen Twitter Li{v|f}E-Stream, hier schreibe ich über die profanen Dinge des Lebens, was ich treib, was mich nervt und was ich im Netz so finde.
Wem das zuviel ist, aber auch per Twitter keine Announces oder wirklich wichtiges verpassen will, der darf gerne meinem Public-Profil folgen, hier schreibe ich sehr sehr viel weniger. Ich habe ja auch eine offizielle Webseite und einen Blog. Warum also sinngemäß nicht auch gleiches auf Twitter übertragen ?
Twitter ist eine nette Mischung aus Chat, Email, SMS, und Newsticker. Und alle Funktionen kann man vereinen. Will man ein wenig daüber chatten geht dies genau so wie sich von Tickern über aktuelle Dinge informieren zu lassen.
Also lasst doch bitte den Nutzern die Möglichkeit sich Ihre Nutzung auszusuchen und versucht nicht alles zu regeln und zu reglementieren. Freiheit ist doch etwas sehr schönes, ich verstehe nicht, warum soviele Menschen mit der Ihnen gegebenen Freiheit nicht umgehen können.
Ticker bei Twitter (Beispiele):
Weitere Artikel zu Twitter im Netz:
Das Internet war heute wieder schneller als die Nachrichten. etwa 2 Stunden bevor der Hochhausbrand in Peking durch die Nachrichten ging, war die Twittergemeinde schon informiert. Über den Mircobloggingdienst waren sofort Bilder zu sehen.
Auch der zunächst verbreitete Irrtum, es handele sich um den cctv Tower, war über Twitter schnell aufgeklärt. Hier sieht man die Vorteile des weltumspannenden Dienstes. Was jedoch immer wieder erstaunllich ist, ist die Geschwindigkeit, in welcher sich solche Schlagzeilen verbereiten. Da Twitter kein zentraler Broadcastingdienst ist, bei dem alle Nachrichten zentral verteilt werden, sondern eher viral funktioniert ist es immer wieder erstaunlich, wie sich News in den sozialen Netzen verteilen.
Twitter ist eine nette Plattform und zugleich ein netter Zeitvertreib und Spielzeug. Aber die Weboberfläche ist zuweilen etwas mühsam zu bedienen und läd wenig zu häufigen Updates des eigenen Twitterfeeds ein. Abhilfe schaffen hier einige Tools, die sich dank Twitter-API rund um den Service geschaffen haben.
Eines dieser nützlichen Tools ist Twitterfox. Twitterfox ist ein Modul (Addon) für Mozilla’s Firefox. Damit kann man zumeinen direkt, quasi nebenbei, eigene Nachrichten einfach, schnell und bequem veröffentlichen, anderer Seits bekommt man die neusten Nachrichten seiner Buddies direkt angezeigt.
So wird Twitter wirklich zu einem schnellen und intivitiven Werkzeug um seine Freunde und Bekannte auf dem Laufenden zu halten und selbst up-to-date zu bleiben.
Die Installation geht wir bei allen Firefox – Modulen schnell und problemlos. Auch die Bedienung ist intuitiev und einfach.
Link: Twitterfox-Homepage