Nicht dass ich gegen die moderne Form der Freundschaftpflege – das social Networking – wäre. Dennoch muss man auch diese neue Form des in-Kontakt-bleibens einmal sehr kritisch betrachten. Die modernen Plattformen verlangen vom Benutzer einiges ab. Zum einen soll natürlich das Profil aktuell sein, dann soll man sich möglichst viel und oft in der Plattform aufhalten, darüber mit Freunden und Bekannten kommunizieren und ihnen die neusten Dinge aus seinem Leben erzählen.
Natürlich zählt auch die Präsentation von den letzten Urlaubsfotos oder anderen Allerweltsdingen dazu. Auch Tagebucheinträge und Blogs kann man verfassen- wobei mir der Unterschied bis heute verschlossen blieb.
Man könnte diese Plattformen auch als geschlossene Blogs mit interner Emailfunktion sehen. Denn technisch betrachtet haben sie nicht revolutionäres oder innovatives hervorgebracht. Bildergalerien und Blogs kann man auch über eine ganz normale Webseite im Internet verbreiten. Sogar an alle Internetuser und nicht nicht die angemeldeten Benutzer der Plattform. Auch Email hat sich bestens zur Kommunikation mit Freunden bewährt. Ich finde die Nachrichtensyteme der einzelnen Plattformen sehr umständlich. Bekommt man dabei eine Email, dass jemand einem in der bevorzugten Networkingsite eine Nachricht hat zukommen lassen.
